Staudammsanierung, Teilaufstau jetzt möglich

Nach ersten Sanierungserfolgen am Forggensee wird ab heute das Wasser gestaut

Der Damm bei Roßhaupten (Lkr. Ostallgäu) hält: Weil das Bauwerk erfolgreich stabilisiert wurde, kann ab heute der Forggensee teilweise aufgestaut werden. Bis zu fünf Meter steigt deshalb der Wasserspiegel.

Schild und Bootssteg am ausgelassenen Forggensee am 7. Juni 2018 | Bild: BR/Rupert Waldmüller

Der trocken gelegte Forggensee wird ab sofort zum Teil wieder aufgestaut. Nach Mitteilung der verantwortlichen Kraftwerksfirma soll der Wasserspiegel in einem ersten Schritt um zunächst fünf Meter steigen. So hat es eine Expertenkommission in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Kempten entschieden.

Wasser steigt um fünf Meter

Nach Meinung der Spezialisten ist der marode Staudamm in Roßhaupten durch die Beton-Injektionen seit Anfang April soweit stabilisiert, dass er einen fünf Meter höheren Wasserspiegel halten kann. Trotzdem laufen aber die Dichtungsarbeiten am Damm weiter.

Strenge Beobachtung

Der teilweise Aufstau wird durch 50 Messstationen streng beobachtet. Sollte es Probleme geben wird die Aktion nach Auskunft der Betreiberfirma sofort abgebrochen und das Wasser in den Lech abgelassen.

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