Sattler Buam auf der Kieler Woche

Füssener 49er Crew kämpft gegen Wind und Welle

Unnachgiebiger Wind beherrschte den zweiten Teil der diesjährigen Kieler Woche und stellte auch die Weltspitze in den olympischen Segelklassen vor große Herausforderungen. Wer auf der Kieler Förde die Kontrolle über sein Boot verlor musste mit gebrochenen Masten oder zerrissenen Segeln rechnen.
Als eines der jüngsten und leichtesten Teams hielten Johannes und Anton Sattler, die für den Segelclub Füssen starteten, ihren 49er mit 22qm Segelfläche lange auf Kurs. Bei Böen um 25 Knoten mussten das Team schließlich doch kraftraubende Kenterungen in Kauf nehmen und zwei der insgesamt neun Wettfahrten abbrechen.
Der 73. Platz der 88 Boote zeigte das hohe Niveau des Feldes. „Zu jeder Zeit konnten wir das Boot sicher beherrschen – allerdings gelang es uns nicht eine gesamte Wettfahrt mit 3 Up&Downs ohne Fehler oder Kenterung zu überstehen. „Wir wissen jetzt wo unseren Grenzen liegen und können daran arbeiten. Wir sind froh um diese Erfahrung. Es hätte aber nicht vier Tage am Stück gleich so ballern müssen.“ zog Anton seine persönliche Bilanz. Gleichaltrige Crews segeln noch mit dem etwas kleinerem Rigg des 49FX, der im Olympiaprogramm reinen Damenteams vorbehalten ist, aber zur KiWo auch für den Nachwuchs der Herren oder Mix-Teams offen war.
Bis zum Sasionhöhepunkt Ende August trainieren die beiden Segler von SCFF noch mehrere Wochen in Kiel und Marseille. Dabei hoffen sie auf etwas leichteren Bedingungen bei der Junioren WM zu der voraussichtlich 100 internationale Teams unter 23 Jahren an den Start gehen werden.

 

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